Wonderland Spiele gibt Einblicke in die wahren Beförderungsstrategien des Berufslebens

Berlin|Januar 2020 – Der junge Verlag Wonderland Spiele aus Berlin präsentiert seine erste Veröffentlichung: „Karriereleiter“.  Unter diesem Titel können die Spieler ihren beruflichen Werdegang endlich nach eigenen Vorstellungen entwickeln. Doch sie benötigen eine gute Strategie und ein bisschen Glück. Außerdem pfuscht ihnen die Konkurrenz immer wieder rein. Nur wer seine Ressourcen geschickt einsetzt, kann am schnellsten zur höchsten Position vordringen. Das Kartenspiel von Alexander Florin richtet sich an 2 bis 6 Personen ab 12 Jahren und dauert etwa 60 Minuten.

Einfaches, aber trickreiches Erstlingswerk

Kartenspiel Karriereleiter von Wonderland SpieleMit „Karriereleiter“ betritt der neue Verlag Wonderland Spiele die Bühne der Gesellschaftsspielewelt. Autor und Verlagsgründer Alexander Florin hat sich mit diesem Schritt einen Lebenstraum erfüllt: „Ich liebe Gesellschaftsspiele. Seit Jahren entwickele ich verschiedene Ideen für eigene Spiele. ‚Karriereleiter‘ hat mit seinem Thema und Spielfluss schnell Freunde gefunden und ist mit viel Feinschliff gereift. Dass es großen Spaß macht, haben viele Testrunden bestätigt.“ Die positiven Rückmeldungen haben Alexander Florin zu dem Wagnis motiviert, das Kartenspiel im eigenen Verlag zu veröffentlichen. Er zeigt sich sicher: „Der einfache, aber trickreiche Mechanismus sowie der schnelle Rundenablauf überzeugt eine große Spielergruppe.“ Nicht zu unterschätzen ist der kommunikative Faktor. Es ist erlaubt, sich zu unterstützen und zu beraten, aber auch Bündnisse gegen andere zu schließen. Zudem kommen die leicht ironischen Anspielungen auf das echte Berufsleben sehr gut an. Denn wie dort müssen die Spieler bei „Karriereleiter“ Unterstützer für sich gewinnen und im richtigen Moment fachlich die richtigen Werkzeuge nutzen. Nur so kommen sie im Job voran und erreichen irgendwann den Chefsessel.

Ein berufliches Hauen und Stechen bis zum Chefsessel

„Karriereleiter“ vereint auf elegante Weise einen einfachen Ablauf, clevere Mechanismen und eine gute Portion Witz. Herausgekommen ist ein Kartenspiel, das stellenweise an erfolgreiche Titel wie „Machi Koro“ oder gar „Dominion“ erinnert. Dennoch bleibt es trotz des Strategieanteils deutlich einfacher aus dem Bauch heraus spielbar. Alexander Florin betont: „Mir war wichtig, dass das Spiel mit wenig Aufbauaufwand startet und die Spieler schnell loslegen können. Genau das unterstützen die markanten Illustrationen.“ Auf die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit der Grafikerin ‚Notietzblock‘ ist er besonders stolz: „Die verschiedenen Menschentypen sind prägnant eingefangen und so macht es auch ästhetisch großen Spaß.“

Vom Hiwi zum Boss

Im Mittelpunkt stehen Karrierepunkte, die jeder sammeln und im richtigen Moment einsetzen muss. Denn nur so kommt die eigene berufliche Laufbahn in Schwung und die nächste Beförderung ist möglich. Schritt für Schritt arbeiten sich so alle nach oben: vom Praktikanten zum CEO, vom Azubi zum Minister, vom Hilfsarbeiter zur Chefin.

Auf dem Weg dorthin, müssen alle Karten sammeln, tauschen und auch einmal zum Unwillen der Gegner einsetzen. Eine Prise Zufall durch Ereigniskarten würzt das Unterfangen der Karriereoptimierung durch schicksalhafte Wendungen. Diese ruinieren jedoch nicht die eigenen Möglichkeiten, sondern lassen sich durch geschicktes Managen bewältigen oder sogar zum eigenen Vorteil nutzen.

So funktioniert „Karriereleiter“

Jeder erhält einen Stapel mit sechs Karrierestufen. Zur Auswahl stehen Karrieren im Handwerk, öffentlichen Dienst oder Konzern. Aufgabe ist es, durch Abgabe von Karrierepunkten bzw. Karten sich Schritt für Schritt nach oben zu arbeiten. Wer als erstes die höchste Position seiner beruflichen Laufbahn erreicht, gewinnt die Partie.

Anfangs muss jeder mit wenigen Karten auskommen, die es sinnvoll einzutauschen gilt. Dazu gibt es eine Auslage von Figurenkarten. Darunter sind Unterstützer, Institutionen und Werkzeuge, die ein wichtiges Mittel zum Erreichen des Ziels sind. Alle Karten haben Kosten: Der Spieler muss geforderte Farben oder Werte abgeben. Diese Unterstützer bzw. „Figurenkarten“ bieten neue Optionen, an noch wertvollere Karten zu gelangen. Wer eine übergeordnete Strategie entwickelt und taktisch klug auf die aktuelle Auslage reagiert, kann so seine Kartenhand verbessern oder in eine neue Karrierestufe umwandeln. Eingesetzte Karten sind zwar verloren, aber die so erkaufte neue Position im Berufsleben bringt den Spieler ein Stück näher zum Sieg.

Anfangs wirkt alles sehr einfach und übersichtlich. Selbst die unterste Karrierestufe können alle schnell hinter sich lassen. Doch je weiter es nach oben geht, desto härter wird der Wettkampf um die Posten. Ohne Unterstützung geht es im dynamischen Verlauf dann nicht mehr. Hinzu kommt die Konfrontation mit den anderen „Bewerbern“: Die Mitspieler schnappen nicht nur benötigte Karten aus der Auslage weg. Sie können bei einem Mitstreiter auch ein Ereignis auslösen. Das reicht von offener Sabotage über Mobbing bis zum Besuch der Schwiegermutter. Solche Hindernisse für die Karriere liegen wie eine Zeitbombe auf der Hand und bei Bedarf löst ein Gegner diese gern aus.

Der Rundenablauf ist einfach: Karten nachlegen, eine Karrierestufe erklimmen sowie neue Karten erwerben bzw. tauschen. Doch daraus entwickelt sich ein schnelles und kommunikatives Hauen und Stechen um die besten Karriereoptionen. „Karriereleiter“ steigert sich im Verlauf der Partie zu einem dynamischen und interaktiven Spielvergnügen: Es ist wird immer schwerer, an die wichtigen Unterstützer für die finalen Karrierestufen zu kommen. Der eine oder andere wird sich an den eigenen Berufsalltag erinnert fühlen. Genau das hat Alexander Florin natürlich mit einem Augenzwinkern so gewollt.

(809 Wörter/5.802 Zeichen)

Material zur redaktionellen Verwendung

 Bildmaterial (honorarfrei im Rahmen der Berichterstattung): https://www.wonderland-spiele.de/karriereleiter-bilder.zip (5 MB)

Menü