Titel von Spielefaible bietet Spielspaß mit eleganten Mechanismen und interessantem Thema

Kaaks/Itzehoe|Oktober 2020 – Der Verlag Spielefaible veröffentlicht im Dezember 2020 sein neues Brettspiel „Lions Of Lydia: Im Reich von König Krösus“. Der Titel thematisiert den Wechsel von Tauschhandel zu Münzen im antiken Vorderasien und besticht durch elegante und trickreiche Mechanismen. Das Spiel stammt von Johnny Pac und ist für 2 – 4 Personen ab 12 Jahren geeignet. Enthalten sind neben dem Basisspiel acht kleine Erweiterungen, die optional viele kleine Änderungen der Regeln ermöglichen, sodass keine Partie wie die andere verläuft. Mit dieser Veröffentlichung erweitert Spielefaible das Verlagsprogramm um ein erstklassiges Brettspiel, dessen Tiefe sich erst beim Spielen völlig erschließt. Die Leichtigkeit der Regeln und die fein verzahnten Abläufe eröffnen einen Wettstreit um Handelsgüter und Münzen, an dessen Ende jeder der beste Kaufmann in Lydien sein möchte.

„Lions Of Lydia“: Spannendes Thema, verzahnte Abläufe

Lions Of Lydia - Brettspiel von SpielefaibleHenning Voss, Inhaber von Spielefaible, ist von dem Brettspiel begeistert: „Ich bin sehr glücklich, diesen wundervollen Titel ins Programm nehmen zu können. Das Spiel hat einen extrem eleganten und leicht verständlichen Ablauf. Unter der ‚Haube‘ bietet es jedoch viele kleine Stellschrauben, die zum Optimieren und Taktieren einladen. Mich hat der Mechanismus richtig gepackt und ich spiele es selbst unheimlich gern. Durch die acht beliebig kombinierbaren Erweiterungen ist ‚Lions Of Lydia‘ zudem unglaublich flexibel und abwechslungsreich, sodass es einen großen Widerspielreiz besitzt.“

Der Verlag wird „Lions Of Lydia“ im Rahmen der spiel.digital erstmals einem größeren Publikum präsentieren. Die virtuelle Veranstaltung findet vom 22. Bis 25. Oktober 2020 statt. In diesem Rahmen wird es zum Spiel ein Erklär-/Game-Play-Video geben.

„Lions Of Lydia“: Münzen ersetzen Tauschhandel

„Lions Of Lydia“ spielt in der Antike. In Lydien, dem heutigen Vorderasien, haben Archäologen die ältesten bekannten Münzen gefunden. Das Spiel setzt genau hier an: Es thematisiert den Übergang vom Tauschhandel zur Geldwirtschaft.

Aufgabe der Spieler ist es, ihre Kaufleute geschickt einzusetzen, um Ländereien zu erwerben und aufzuwerten sowie Ressource zu erwirtschaften. Die lydischen Kaufleute vergolden den Besitz und bringen Münzen ein, die im weiteren Verlauf der Partie Vorteile und am Ende Siegpunkte bedeuten. Obwohl die Mechanismen mit wenigen Regeln auskommen, müssen die Kontrahenten stets gut abwägen, wie sie ihre Kaufleute einsetzen und an welchen Stellschrauben sie drehen möchten. Dabei gilt es, zusätzlich zum Ressourcenmanagement auch das Voranschreiten auf der Einflussleiste und die Zusammenstellung der eigenen Kaufleute im Blick zu behalten. Wer die taktischen Finessen erkennt, kann so gezielter zum Erfolg kommen.

Der Mechanismus: zwei Aktionen und viele Möglichkeiten

Jeder Spieler hat zu Beginn eine Länderei sowie einen Beutel mit vier Kaufleuten in unterschiedlichen Farben. Auf einem eigenen Tableau kann jeder außerdem seinen Besitz von Ressourcen in den zu den Kaufleuten passenden vier Farben anzeigen sowie seinen Fortschritt. Das Spielbrett zeigt zwei Bereiche: vier Tore – je eins in einer der vier Farben – sowie ein Brunnenfeld. Außerdem liegen mehrere Ländereien aus. Wer an der Reihe ist greift in seinen Beutel und führt eine von zwei Aktionen aus. Er sendet den gezogenen Kaufmann entweder zu einem der Tore oder zum Brunnen.

Am Tor erwirtschaften die Kaufleute Ressourcen. Diese stammen von zum Tor farblich passenden eigenen Ländereien, vom Tor selbst sowie von allen dort nach dem Einsetzen versammelten Kaufleuten. Wer mag, kann jetzt Ressourcen noch in Münzen verwandeln, sofern sich am Tor einer der besonderen, lydischen Kaufleute befindet. Die Münzen ersetzen jede Ressource und können am Spielende viele Punkte einbringen.

Erreicht ein Spieler auf einer Ressourcenleiste das sechste Feld, kann er entweder eine Länderei aufwerten oder auf der Fortschrittsleiste vorrücken. Auf dieser bringt jedes neue Feld einen Bonus während der Partie oder für die Endwertung.

Am Ende der Toraktion werden noch die Kaufleute zum Brunnen geschoben, die farblich doppelt am Tor vorhanden sind. Schließlich greift der Spieler eine der Figuren vom Brunnen und steckt diese in seinen Beutel.

Am Brunnen eingesetzte Kaufleute können weitere Ländereien erwerben oder aufwerten. Beides kostet eine bestimmte Anzahl von Ressourcen. Mehr Ländereien bringen mehr Ressourcen und damit Wohlstand. Aufgewertete Ländereien verstärken den Effekt deutlich. Es gibt dabei drei verschiedenen Ländereiarten: Die silberfarbenen bringen bei Toraktionen Ressourcen, die goldfarbenen bringen Münzen und die lilafarbenen bringen am Ende der Partie Siegpunkte ein.

Feines Zusammenspiel von vielen Teilmechanismen

Die Kunst bei „Lions Of Lydia“ besteht darin, einerseits das „Bag-Management“ zu optimieren. Mit farblich passenden Kaufleuten lassen sich an den Toren wertvolle Güter erwirtschaften. Passen diese zusätzlich zu den eigenen Ländereien, kann ein mächtiger Hebel entstehen. Dennoch bleibt ein gewisses Zufallselement erhalten. Zugleich müssen alle Ihre Ressourcen im Blick haben. Diese sind zum Erwerb und Aufwerten von Ländereien wichtig sowie für das Vorrücken auf der Fortschrittsleiste. Beides ist erforderlich, um an die wichtigen Siegpunkte zu gelangen. Aus dem Zusammenspiel dieser Teilbereiche können die Spieler Taktiken entwickeln, deren konsequentes Verfolgen viele Siegpunkte einbringen kann.

Acht Erweiterungen enthalten

Wer mag, kann die acht Spielerweiterungen in den Ablauf integrieren. Jede Erweiterung bringt nur ein kleines zusätzliches Detail. Die Kombination aus diesen modularen Optionen verändert den Ablauf jedoch spürbar und schafft ganz verschiedene Herausforderungen, die für einen lang anhaltenden Spaß und enormen Spielreiz sorgen – das perfekte Brettspiel für Familien und Kenner.

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